Unser Fotorucksack

Immer wieder erreichen uns Anfragen, welche Kamera wir eigentlich nutzen und was wir alles zum Fotografieren brauchen. Also haben wir uns gedacht, dass wir mal nicht über ein Reiseziel schreiben, sondern euch unseren Fotorucksack vorstellen. Schaut doch mal, ob für euch das ein oder andere dabei ist. Und viel Spaß mit euren neuen Fotowidgets!

#1 Der Fotorucksack

Lange hatten wir eine Fototasche, doch Alex sammelte immer mehr Utensilien zusammen und die Tasche war zum Bersten voll. Also haben wir uns im Winter einen Fotorucksack zugelegt. Eine super Investition: wir bekommen endlich alles unter, was wir benötigen, man kann ihn super tragen und wir können auch noch andere Gegenstände komfortabel mitnehmen. Doch worauf sollte man beim Fotorucksack achten? Je nach Kamerazubehör ist die Größe relevant. Wir haben uns einen etwas größeren Rucksack zugelegt, der aber auch noch als Handgepäck im Flugzeug zulässig ist. Wichtig für uns ist, dass der Reißverschluss am Rücken ist, so kann man sorgenfrei auch in engen U-Bahnen stehen, ohne das Langfinger den Inhalt klauen. Für unser Reisestativ ist eine weitere Ablagemöglichkeit außerhalb des Rucksackes wichtig. Und wir bekommen bequem eine Wasserflasche in die Seitentasche.

Wo findet ihr tolle Fotorucksäcke? Stöbert doch mal auf Netzshopping.de! Hier gibt es eine tolle Auswahl an Taschen und Rucksäcken. Wichtig ist immer, dass ihr euch mit dem Rucksack wohlfühlt und dass ihr wirklich alles unterbringen könnt, was ihr braucht. Lieber ein bisschen mehr Platz, als zu wenig. Denn es ist ja nicht unwahrscheinlich, dass man sich doch noch mal ein Objektiv zulegt.

#2 Unsere Kamera

Jetzt kommen wir zu den Fragen der Fragen: Was für eine Kamera nutzen wir? Immer wieder stellen viele von euch uns diese Frage. Wir fotografieren mit einer Pentax K5 II. Eigentlich wollten wir erst keine Pentax, als wir dann im Laden waren, sprang sie uns aber doch an. Und Alex findet immernoch, dass es die beste Anschaffung war. Bei Pentax muss man wissen, dass die Marke nicht so gängig wie Canon oder Nikon ist. Aber es kommt ja nicht nur auf die Hülle an, sondern auch auf das Objektiv und den Fotografen. Toll bei der Pentax: sie ist wasserfest und so platzieren wir die Kamera auch mal mit unserem Stativ knapp über der Wasseroberfläche in spritzender Gischt. Pentax ist übrigens vom Hersteller Ricoh. Klickt doch einfach mal auf den Amazonlink, um weitere Infos zu erhalten. Hier haben wir euch allerdings das neuste Modell Pentax K3 II eingestellt. Also nicht wundern, denn unsere wundervolle Kamera ist mittlerweile nicht mehr im Verkauf.

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#3 Unsere Objektive

Viel wichtiger als der Kamerakörper sind die Objektive, die man nutzt. Für unsere Pentaxkamera haben wir mittlerweile vier Objektive: das Standard-Kit-Objektiv 18-55 mm von Pentax, eine 50 mm Festbrennweite mit einer Blende 2, ein 35-135 mm Tokina-Objektiv und ein Sigma 10-20 mm F 3.5 Weitwinkelobjektiv. Braucht man das alles? Das kommt drauf an, was ihr fotografieren wollt. Ein Standard-Kit-Objektiv war einfach dabei und wir sind mit dem Objektiv sehr zufrieden. Es passt eigentlich immer. Unser Weitwinkelobjektiv hat sich für unsere Landschaftsfotografie bewährt. Es fängt viel mehr Raum ein und gibt so einen perfekten Blick auf die Landschaften. Auch für Gebäude- und Architekturfotografie ist es ein gutes Objektiv. Mit der 50 mm Festbrennweite fotografieren wir meist Porträts. Ja, es gibt auch Fotos von uns selbst, sie sind zwar selten, aber es kommt vor. Das Tokina-Objektiv ist ein leichtes Teleobjektiv. Die letzten beiden Objektive sind übrigens alte manuelle Objektive, die Alex günstig bei einem Fotofachhändler geschossen hat. Da zeigt sich wieder ein Vorteil von Pentax: Sie haben das Bajonett seit mehr als 60 Jahren nicht geändert, somit kann man auch mal auf ein günstiges altes Objektiv zurückgreifen. Was fehlt in unserer Sammlung noch? Ein richtig gutes Teleobjektiv. Das kaufen wir spätestens, wenn wir nach Afrika fahren.

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#4 Unsere Filter

Filter? Was ist das denn, dachte ich, als Alex das erste Mal sagte, dass er seinen Filter suche. Filter sind Glasscheiben, die man auf das Objektiv schraubt oder steckt, um verschiedene Effekte zu erzielen. Es gibt einen ganzen Blumenstrauß voll Filtern und wir haben auch Filter, die wir nie verwenden. Welche Filter empfehlen wir? Als erstes empfehlen wir euch unsere ND-Filter in verschiedenen Stärken. ND-Filter schlucken Licht, sodass man auch am Tag längere Belichtungszeiten erreichen kann. Das ist praktisch, wenn man beispielsweise an einem Wasserfall die Bewegung des Wassers einfangen will. Als zweites empfehlen wir euch einen Pol-Filter. Der Pol-Filter bricht das Licht, sodass Spiegelungen entfernt werden. So kann man beispielsweise Fotos am Wasser aufnehmen und hat das Gefühl, dass man auf dem Bild ins Wasser reinschauen kann. Als letztes haben wir noch einen Infrarot-Filter. Wobei wenn wir ganz ehrlich sind: Diesen Filter nutzen wir kaum.

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#5 Unser Stativ

Jaja, das gute Stativ. Hier haben wir schon mehrere verwendet, ausprobiert, geschleppt und nun endlich „unser“ Stativ gefunden. Zuerst hatten wir ein Reisestativ der Marke Rollei. Es hat uns jahrelang gute Dienste geleistet, aber manchmal muss man sich einfach verbessern. Hier sollte man lieber etwas mehr investieren. Dafür hat man davon etwas länger was. Worauf sollte man achten? Zunächst müsst ihr bedenken, dass ihr das Stativ mitnehmen müsst. Sprich: es sollte nicht allzu schwer sein. Auf der anderen Seite braucht es natürlich auch Stabilität, damit nicht der kleinste Windhauch es kippen lässt. Wichtig ist auch die Verstellbarkeit. Unser jetziges Stativ kann man in alle Himmelsrichtungen drehen, kippen und klappen. Damit bietet es die beste Flexibilität für Fotos selbst in den entlegensten Ecken. Doch welches Stativ haben wir? Es ist das VEO 265 AB der Marke Vanguard. Empfohlen hat uns das Stativ der liebe Johannes, ein toller Fotograf, den wir auf den Lofoten kennengelernt haben.

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#6 Unsere GoPro Actioncam

Noch habt ihr keine Fotos oder Filme gesehen – doch es gibt sie wirklich. Im Oktober haben wir uns eine GoPro zugelegt und auch schon fleißig gefilmt. Was steht unseren Filmen also noch im Wege? Der passende PC, der schnell genug ist, um unsere Videos zu schneiden. Den werden wir alsbald anschaffen. Wir lieben unsere GoPro und halten gerne witzige, heikle, spannende und einfach schöne Momente fest. Und wir hoffen, dass ihr bald auch davon profitieren werdet. Getestet haben wir die Actioncam bei Freunden auf unserer Kreuzfahrt. Unterwasser ist natürlich noch viel, viel schöner und wir hoffen, dass wir auch bald hier wieder die Möglichkeit haben werden, bunte Fische und Korallen aufzunehmen. Wichtig: Kauft euch einen weiteren Akku und Zubehör. Wir haben einen ganzen Koffer voll gekauft und sind wirklich zufrieden damit, auch wenn das kleine Stativ in Portugal gebrochen ist. Macht nichts, für 20 Euro erwartet man nicht die allerbeste Qualität.

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#7 Unsere Ausweichkamera

Ausweichkamera? Mittlerweile ja. Die Pentax haben wir erst seit etwa 2 Jahren. Vorher haben wir mit einer Systemkamera von Sony fotografiert und bis heute nehmen wir sie  immer mit. Man weiß ja nie, wofür es mal gut ist. Die Sony Nex F3 ist eine kleine, leichte Kamera und war Alex erste höherwertige Digitalkamera. Vor allem bei Nachtfotografie ist sie mit passendem Objektiv unschlagbar gut und deswegen hat sie sich ihren Platz in unserem Rucksack immer verdient. Für die Sony haben wir folgende Objektive: Standard-Kit Objektiv 18-55 mm und eine Sigma 19 mm Festbrennweite. Gerade das Sigma ist im Preis-Leistungsverhältnis nicht zu toppen.

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#8 Unser Krimskrams

Was gehört noch in so einen Rucksack? Nicht mehr viel, um ehrlich zu sein, aber für ein bisschen Krimskrams ist immer Platz. Wichtig sind vor allem Speicherkarten. Nehmt nicht zu wenig mit, man weiß ja nie, wie sehr die Kamera glüht. Dabei empfehlen wir, dass eine Speicherkarte nie größer als 32 GB sein sollte. Lieber mehrere kleine Speicherkarten. Wenn nämlich mal eine kaputt geht, gehen weniger Fotos verloren. Brillenputztücher und Mikrofasertücher sind natürlich auch immer wichtig, damit man bei Schnee, Regen oder Staub den Bildschirm immer sauber hat. Achtung: reinigt nie mit einem Tuch die Linse oder gar den Sensor. Dafür gibt es extra Reinigungssets. Und so eins haben wir natürlich auch immer mit dabei. Wobei das Blasebalg von uns meist eher zum Ärgern des anderen genutzt wird. Wer sich selbst die Reinigung des Sensors nicht zutraut, der kann es natürlich auch beim Fotoladen seines Vertrauens professionell reinigen lassen. Alex ist übrigens ein notorischer Ladegerät-Vergesser. Deswegen haben wir ein zweites Ladegerät immer im Rucksack. Doppelt hält besser. Frauen aufgepasst: Wenn ihr eine neue Handtasche kauft und dieses kleine Säckchen mit Silikagel rausfrimelt: schmeißt es nicht weg – steckt es lieber in den Fotorucksack. Es bindet die Feuchtigkeit! Eins dürft ihr nicht vergessen und das ist ganz kostenlos: in euren Rucksack gehört immer eine Portion Lust auf Reisen, Entdecken und Fotografieren. Das ist wohl ddas allerwichtigste.

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Jetzt kennt ihr die Geheimnisse unseres Fotorucksackes. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Netzshopping entstanden. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit!

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3 Gedanken zu “Unser Fotorucksack

  1. Vielen Dank für euren informativen Beitrag und den Tipp mit dem Vanguard Stativ! Ich möchte meins schon seit einiger Zeit ersetzen und werde mir das jetzt mal näher anschauen.

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