Curaçao – Niederlande in der Karibik

Curaçao: viele verbinden damit den blauen Likör, der vielen Cocktails beigemischt wird. So blau wie der Likör strahlt, so blau schimmert auch das karibische Meer an den Stränden von Curaçao. Vor fast genau einem Jahr waren wir in der Karibik auf Kreuzfahrt. Einige Ziele wie Aruba, Bonaire und St. Vincent haben wir euch schon vorgestellt. Heute schwelgen wir in Erinnerungen an Curaçao. Vielleicht, weil wir gerade am liebsten in den Flieger steigen würden, um einen Tag (oder auch mehrere) unter der karibischen Sonne zu verbringen. Vielleicht aber auch, weil Curaçao uns wirklich verzaubert hat und wir uns gerne an unsere Zeit zurückerinnern.

#1 Unsere Radtour über die Insel

Wir haben vor unserer Kreuzfahrt einen Ausflug mit AIDA gebucht. Eigentlich mögen wir den Massentourismus nicht, aber eine Radtour über eine flache Insel klang dann doch sehr verlockend. Also stiegen wir auf unsere Fahrräder und düsten um die Insel. Natürlich kann man beim Radeln nicht wirklich fotografieren. Trotzdem hat sich der Ausflug gelohnt. Nach einiger Zeit in Willemstad sind wir durch die trockene Landschaft gefahren und hatten in der brütenden Hitze nur den Strand zum Ziel. Angekommen war es uns auch egal, dass es sich um einen belebten Hotelstrand handelte – einfach ab ins Wasser. Jeder, der mit AIDA unterwegs ist und überlegt diesen Ausflug zu machen: Für den Preis seht ihr echt viel und es macht wirklich Spaß. Packt euch genügend zu trinken ein. Das ist Gold wert.

#2 Der Hafen von Curaçao

Schon als wir ankamen, hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt. Curaçao hat zwei Kreuzfahrthäfen, leider ankerten wir vor der Stadt und durften nicht in die Stadt reinfahren. Das stellen wir uns auch wunderschön vor. Man ankert direkt vor der Hauptstadt Willemstad, die schon von weitem ihren niederländischen Flair verströmt. Man erkennt schon die kleinen bunten Häuschen, die wie hingemalt wirken. Also verließen wir fröhlich das Boot. Wir hatten bis 22 Uhr Zeit, also konnten wir auch mal einen Abend auf der Insel genießen.

#3 Werftstraat – bunte Häuser der Karibik

Das wohl beliebteste Motiv von Curaçao – zumindest von Willemstad. Nicht unweit vom Hafen kommt man zu dieser Wasserstraße, die gesäumt ist von Schönheit. So bunt und ruhig stehen die Häuschen am Wasser und wenn man direkt bei Ihnen ist, herrscht ein geselliger Trubel. Kleine Cafés bieten zu günstigen Preisen Getränke an und lassen die Straßen gemütlich wirken. Überall in Willemstad gibt es übrigens für Touristen gratis WLAN, man kann also gleich die Schönheit im Postkartenmotiv verschicken. Seit 1634 gehört Curaçao zu den Niederlanden, die diese Insel von den Spaniern erobert hatten. Seitdem gehört Curaçao zu den ABC-Inseln mit Aruba und Bonaire. Auf der Insel leben etwa 150.000 Menschen – meist Nachfahren von Sklaven aus vielen verschiedenen Ethnizitäten. Das bunt gemischte Volk ist sehr freundlich und offen. So genossen wir es durch die Gassen zu schlendern.

#4 Karibischer Flair auf dem Markt

Frisches Obst so weit das Auge reicht. Davon muss man einfach probieren. Wer schon mal in der Karibik war, der weiß: hier schmeckt Obst ganz anders. Viel süßer, wie eine kleine Sünde. Also lag es natürlich nicht fern, dass wir auch über den Markt schlenderten. In der Bargestraat bieten Einheimische nicht nur Obst und Gemüse an. Hier kann man auch auf Fisch und Fleisch treffen und jeder weiß, dass dieses in der prallen Sonne auch leicht riecht. Deswegen sind wir lieber bei dem Obst und Gemüse geblieben und haben uns hier an der Schönheit ergötzt.

#5 Sonnenuntergang am Hafen

Da wir bis 22 Uhr auf der Insel geblieben sind, hatten wir auch genügend Zeit den Sonnenuntergang zu genießen. Diesen tollen Blick auf unser Schiff hatten wir. Die Himmelsfarben nahmen alle Nuancen von rot und orange an. Einfach wunderschön. Wir suchten uns ein kleines Restaurant in der Waterfortstraat. Hier ist es wirklich wunderschön und touristisch anscheinend nicht so bekannt, da jeder an der Königin-Emma-Brücke sitzen möchte. An der Waterfortstraat sitzt man direkt am Meer mit Blick auf den Hafen. Die Wellen schlagen gegen die Felsen und die Gischt spritzt hoch. Hier sitzt man sehr offen. Wir waren im The GrillKing – wie der Name schon sagt ein Grillrestaurant. Hier gab es eine gute Auswahl aus Fisch und Fleisch zum kleinen Preis. Wirklich sehr lecker!

#6 Farbenfrohe Königin-Emma-Brücke

Das Highlight in Curacçao ist die Königin-Emma-Brücke. Da diese von Kreuzfahrtschiffen passiert wird, hat sie eine ganz besondere Technik. Es handelt sich um eine schwimmende Brücke mit Motor. Sobald Schiffe ein- oder auslaufen, klappt die Brücke auf und legt sich ans Ufer. Wer nicht aufpasst und noch auf der Brücke ist, kann dort einige Zeit verbringen. Witzig ist auch darüber zu gehen, da sie schwankt. Nachts wird die Brücke wunderschön angeleuchtet. Wir setzten uns in ein kleines Café und genossen den Blick. Wehmütig machten wir uns um kurz vor zehn wieder auf zurück zum Schiff.

 

Curaçao hat uns wirklich fasziniert. Leider hatten wir nur einen Tag, was natürlich viel zu wenig war. Bestimmt hat Curaçao auch wunderschöne Strände und andere Highlights. Die Fahrradtour hat uns Geschmack auf mehr gemacht. Vielleicht haben wir irgendwann noch einmal die Möglichkeit zurückzukehren.

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7 Gedanken zu “Curaçao – Niederlande in der Karibik

  1. Was für ein traumhafter Ort, wie im Paradies – so sehen eure Bilder aus. Eine Freundin erzählte mir auch schon so viel tolles von Curacçao und jetzt ihr, da scheint wohl was dran zu sein;)

    Liebe Grüße
    Nicole vom Reiseblog PASSENGER X

  2. Mir gefallen besonders die Farben der Ortschaften. Die strahlen Lebensfreude aus. Von der Karibik kenne ich bisher nur die mexikanische Seite, auf den Inseln waren wir noch nicht. Vielleicht sollten wir uns das auch einmal vornehmen.

  3. Tolle Fotos, wie immer bei euch 🙂 Ist echt verrückt, sieht aus wie in Utrecht oder Amsterdam nur in bunt und sehr viel schönerer Umgebung und ohne Regen 😀

    Lieben Gruß!
    Fräulein Reiselust 😛

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